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Stand-up-Paddle-Tour de Charlottenburg 2010
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Beluga im Zentrum der Macht
Doris Sutter

Segeltörn Kroatien- Montenegro
gernot Agthe

Aktueller Reisebericht

Holland - Deutschland
im April 2013 von Ernst Jan Bauer (Reiseziel: Ziel offen)

Wochenbericht von der MY Espana 01.04-07.04.2013
Am 01.04.2013 soll unsere Reise beginnen. Wir wissen nicht, wann und wo sie zu Ende ist. Auch das Reiseziel ist unbekannt . Wir wollen in Richtung Deutschland fahren . Die grobe Planung ist, den Winter 2013/14 in Groningen und den Winter 2014/15 in Hollage/Osnabrück zu verbringen, um dann Herbst 2015 im Schlosshafen von Oranienburg zu landen . Von dort sollen Fahrten in die Ostsee via Stettin folgen. Der lange Winter hat jedoch dazu geführt, dass wir unser Winterzelt noch nicht abnehmen konnten . Der März war hier der kälteste seit 1920/21. Die erste Woche zeichnet sich wettermäßig durch Nachtfrost -2 bis -8 Grad aus , Tagestemperaturen zwischen 2 – 10 Grad . Wind aus Ost 4-7 Beaufort , keine Niederschläge, ab und zu mal leichter Schneefall . In den Nächten kam es immer zu leichter Eisbildung.
Für uns wichtige Ereignisse waren:
04.04. Erhielten wir von unserem deutschen Motorbootfahrer Bernd ein aktuelles Verzeichnis von Bootstankstellen aus der Zeitschrift Boote . Diese können wir gut gebrauchen, um die richtigen Tankstellen in Deutschland zu finden. Unsere Tankkapazitäten sind für Diesel 3300 l und für Wasser 1650 l, das will man nicht unbedingt schleppen.
05.04 Eine Stufe von der Treppe zu den Vorschiffkabinen bricht aus der Verankerung . Da wir alles an Holzteilen an Bord mitführen, ist dieses schnell repariert. TIP! Man sollte sich auf längeren Reisen ins Ausland bzw. unbekannte Regionen immer einen Vorrat an Hölzern, Schrauben, Ersatzteilen, Elektroteilen, Kabeln usw. mitnehmen, so dass man Notreparaturen selbst durchführen kann.
06.04 Ein Lichtschalter 24 V löste sich. Auch so etwas, sollte man gleich reparieren, damit es nicht zu Störungen in der Elektrik kommt.
07.04 Der erste Frühlingstag . Sonne, Wind von 1 Beaufort , 12 Grad . Leider nur 1 Tag, also kein Entfernen des Winterzeltes (haben hierfür drei Tage nötig). Aber ich konnte unsere Fahrräder und Mofas aus den Winterschlaf holen und einen Servicescheck durchführen.
Um während der Reise immer mobil zu bleiben, habe ich folgendes System entwickelt. Ein Auto, ein geschlossener Anhänger, zwei Mofas und zwei Fahrräder : Ich fahre mit dem Auto und dem Hänger voraus zum nächsten Jachthafen. Hier stelle ich das Gespann ab, und hole ein Mofa mit der Auffahrtrampe aus dem Hänger und fahre zum Boot zurück. Hier kommt dieses mit dem Kran oder via Gangway an Bord . Vorteil ist: Ich kenne meinen Platz und weiss, ob er ausreichend ist und ich mindestens eine Woche bleiben kann. Damit habe ich Reichweiten von: Mit dem Auto unbegrenzt, mit dem Mofa 100 Km, dem Fahrrad 20 – 30 km , zu Fuß 10-15 km . Somit können wir alles auf unserem Weg liegende besichtigen, was wir wollen.
Wochenbericht von der MY Espana 08.04 - 15.04.2013
Bis zum 08.04. hatten wir noch Wind aus Osten, danach dreht er über Nord nach West. Temperaturen waren am Tag zwischen 10 und 15 Grad, nachts war es endlich frostfrei. Am Sonntag, 14.04 begann endlich der Frühling mit Temperaturen über 20 Grad. Die ganze Woche lag die Windstärke zwischen 3 und 4 mit Windstößen bis 6 Beauforts.
Die wichtigsten Ereignisse waren:
09.04. als wir abends fernsehen wollten, gibt die automatische Satellitenschüssel an, dass sie die Sender nicht finden kann. Dieses ist früher schon mal vorgekommen. Dann musste man alle Sender löschen und neu suchen lassen. Nach der neuen Suche Astra 19,2 wurden keine Sender gefunden, dann probieren wir mal auf Hotbird und bums alle Sender waren da. Die Hotbird-Sender kommen leider aus Süd-Europa, Asien und Amerika. Da haben wir nicht viel von. Bis spät am Abend probiert, jedoch ohne Erfolg.
10.04. neu probiert, auch hier ohne Erfolg. Dann mal den Fernsehmann anrufen. Mit ihm telefonisch alle Schritte erneut durchgegangen. Auch hier kein Erfolg. Der Fernsehmann sagt: „ich komm an Bord!“ Nach 30 Min. war er da und programmierte alle Sender über sein Laptop neu ein. Empfang gleich Null. Also suchte und suchte er nach dem Fehler. Nach 2 Std. sagte er: „Hier komme ich nicht weiter, aber ich kontrolliere mal eben die Kabel.“ Der Innendraht vom Antennenkabel hatte keinen guten Kontakt und dieser sorgt dafür, dass die Sender entweder horizontal oder vertikal geschaltet werden. Astra 19,2 ist meistens horizontal und auf Hotbird vertikal. Darum hatten wir hier Empfang und auf Astra nicht. TIPP: Kontrolliere immer erst die Kabel auf guten Sitz! Glücklicherweise hat der ganze Spaß uns nur € 40,00 gekostet.
13.04. heute hat unser Bordhund Nero Geburtstag. Leider beginnt der Tag für ihn nicht so gut. Morgens Spucken, danach „Dünnpfiff“. Tagsüber aß er nur ein paar Brocken. Abends nochmals Durchfall und um 2.30 Uhr durften wir mit ihm noch einmal raus - wieder Durchfall. Trotzdem hatten wir noch einen netten Abend mit unseren Nachbarn Jan und Pieta.
14.04. heute können wir endlich anfangen, das Winterzelt teilweise abzubauen. Bei Nero sprüht noch immer alles heraus. Selbst die „Lekkerlies“verweigert er. Glücklicherweise trinkt und schläft er viel, aber kommt nicht so richtig auf die Beine. Am Nachmittag kommt Pieta und bringt uns einen Strauß Perlhyazinthen aus Mutters Garten – was für ein Fröhlich Macher zu diesem Zeitpunkt!

Wochenbericht von der MY Espana 15.04 - 22.04.2013
Diese Woche war durchwachsenes Wetter, vorwiegend bewölkt und ab und zu Regenschauer. Temperaturen schwankten zwischen 18 und 14 Grad, nachts zwischen 5 und 10. Samstag/Sonntag waren leichter Nachtfröste mit minus 2 Grad. Wind war anfänglich 2-3 aus Süd/West, ansteigend nach 2-5 mit Windstößen 6-7 Bft..
Die wichtigsten Ereignisse waren:
16. – 19.04.: zwischen den Windböen und Schauern haben wir endlich unser Winterzelt einholen können und trocken in unseren Lagerraum untergebracht. Dies ist immer wieder eine spannende Aktion, weil es mit viel Kriechen und schwerem Gewicht verbunden ist. Allerdings müssen wir mit einem Fensterelement zum Segelmacher, den wir uns unterwegs suchen werden. Dieses Jahr hat sich leider wieder ein Teil der Holzreiling auf Backbordseite nach oben verzogen. Bei Wind von 10-11 Bft. In diesem Winter ist da wieder einmal ein zu starker Druck entstanden. Diese Reparatur konnte ich direkt erledigen. Lackarbeiten werden später erledigt.
16.04.: Nero hat immer noch Probleme mit dem Fressen und wird immer ruhiger. Er verweigert immer noch einen Teil seines Futters. Also, ab zum Händler (da der Tierarzt ihn vor 4 Wochen untersucht hatte und ihm beste Gesundheit bescheinigt hat) neue Sorte Futter besorgen. Auf Anraten des Verkäufers Seniorfutter gekauft, weil hier 45 % reduzierte Proteine enthalten sind. Alte Hunde können hiervon nicht mehr so viel über ihre Nieren verarbeiten. Zum Abendessen habe ich Nero erst einmal einen Brocken probieren lassen. Er hat diesen in meiner Hand hin- und her gerollt, beschnuppert, dann endlich gefressen. Ich dachte schon, dass hilft auch nicht. Der zweite Brocken wurde mir aus der Hand gerissen. Nun die Futterschüssel unter die Nase gehalten. Jetzt wurde aber gefressen, was das Zeug hält. Das war lecker! In dem Rest der Woche hat Nero keine festen Fresszeiten mehr. Er lässt das Futter stehen, und nimmt es sich, wann er will oder wünscht Fütterung aus der Hand. Jetzt haben wir die Probleme mit ihm beim Gehen, um mit seinem Tempo mitzuhalten. Er hüpft und springt und will ständig Aufmerksamkeit so als wenn er drei Jahre alt wäre. Er benötigt nur noch den Nachtschlaf.
21.04.: haben noch einmal 600 l Diesel bunkern können, so dass wir z.Zt. unsere Tanks mit 3.500 l voll haben. Für nächste Woche ist Klarschiff angesagt.

Wochenbericht von der MY Espana 22.04 – 29.04.2013
Das Wetter in dieser Woche war mal wieder sehr gemischt .Wind aus allen Richtungen mit Stärken meist von 2-3 bis zu 5-6 Bft. Temperaturen anfangs bis 15 Grad , mittwochs bis 24 Grad, danach wieder runter nach 10 -15 Grad . Nachts um 3-8 Grad und zweimal Nachtfrost von -1 bis -3 Grad.
Die wichtigsten Ereignisse waren:
23.04: In der Achterkajüte habe ich aus dem Rumpf 12- 15 Liter Kondenswasser rausgepumpt . Im Winter entsteht durch den Temperaturunterschied Kondenswasser, zwischen der Kajüte (17-20 Grad) und dem Rumpf (1-8 Grad Wassertemperatur), der durch den Fußboden getrennt ist. Diese Aktion ist nach jedem Winter nötig und mit einer großen Kriecherei verbunden. Danach weiß man wieder wie gelenkig der Körper ist. Er dankt es einem mit dem nötigen Muskelkater.
24.04: Heute wurden die Dächer vom Achterdeck und der Brücke gesäubert. Diese werden nicht durch das Winterzelt geschützt. Hierbei habe ich einige Lackschäden entdeckt, diese müssen bei guter Wetterlage bei der diesjährigen Fahrt repariert werden. Bei unserem Auto hat der Schalter der Heizung seinen Geist aufgegeben, sodass die Heizung nicht mehr zuschaltbar war. Unsere Dorfautowerkstatt De Bont hat ihn für ein Zehner repariert. Solche Betriebe werden wir während unserer Reise stets neu suchen müssen.
25.04.: Heute wurde das Salondach + die Seiten sowie die Brücke gereinigt. Keine Schäden , weil unterm Winterzelt. Nero hat heute bei einer Wassertemperatur von 7 Grad die Badesaison 2013 eröffnet. Jetzt ist aber einer glücklich. Seit November war er nicht mehr im Wasser .
27.04.: Heute Reparaturteile besorgt T Nax Knöpfe +Stifte sowie Druckknöpfe besorgt. 3,50 Euro pro T Nax Knopf war der Hauptgewinn. Ich werde während der Reise dieses Jahr suchen wo sie billiger zu kriegen sind. Der Boiler gibt auf einmal sehr wenig Heißwasser ab, das ist ein Zeichen für Verkalkung . Nächste Woche werde ich ihn unter Anleitung meines Nachbarn Jan,diesen ausbauen und entkalken. Hoffentlich ist das die Ursache, sonst wird noch ein neuer Boiler fällig.
28.04.: Mit Nero sind wir heute Morgen die große Dorfrunde gelaufen, so 5 km. Er läuft wieder wie in den besten Jahren, 1 Std. und 10 Minuten, und war danach noch fit und zu allen Späßen bereit. Heute beginn ich mit dem Deckschrubben, und Klaudia beginnt mit Seitenteilen vom Achterdeck. Zum Deckschrubben gebrauche ich das erste Mal reines Soda Salz, welches in Wasser aufgelöst wird. Mal sehen, ob alles gut geht und das Teak sowie Nähte nicht angegriffen werden. Es funktioniert super. Die Ersparnis liegt im Preis, aber vor allem in der Erleichterung der Arbeit. Nach dem Einweichen von Teilen des Decks, kann mit einem Schrubber stehend das Deck geschrubbt werden, also nicht mehr auf den Knien rutschen. Tipp : Gebrauch Soda in Kristalform als Ersatz für Schmierseife oder teuren Reinigungsmitteln.

Wochenbericht von der MY Espana 29.04 – 06.05.2013
Das Wetter war anfänglich noch durchwachsen. Wind meist aus Nord NW zwischen 1-3 Bft .Ab Freitag immer besseres Wetter vorwiegend sonnig .Die Temperaturen begannen aufzulaufen von 15 Grad bis 24 Grad am Sonntag.
Die wichtigsten Ereignisse waren :
30.04: Weiter geht’s mit dem Teakdeck schrubben .Bis auf das geschlossene Achterdeck ist endlich alles fertig. Wie schön doch alles aussehen kann wenn alles geschrubbt ist, fast wie neu .Es war aber auch überfällig. Naja jetzt ist es eine Frage des ständigen Pflegens .Neben bei haben wir doch noch die wichtigsten Momente der Krönung des neuen Königs und der Königin im Fernsehen sehen können. Das war doch ein bewegendes Ereignis.
01.05: Heute ist der große Tag .Als Erstes alles was um den Boiler lagert, aus dem Keller räumen .Danach den Wasserkreislauf leermachen und das Wasser aus der Heizung leerlaufen lassen und aus dem Rumpf pumpen .Jetzt kann Jan den Boiler von den Systemen abkoppeln und ausbauen. Da der Boiler sehr servicesunfreudlich eingebaut ist, muss er umgedreht werden .Dann kann der Deckel entfernt werden .Zum Glück sieht der Kessel nicht so schlimm aus .Das elektrische Wärmeelement ist stark verkalkt, ebenso der Wärmetauscher durch den das heiße Wasser der Heizung durchläuft .Mit Essig Essenz und einer Bürste wird alles entkalkt. Dieses kann aber nicht die Ursache sein. An der Wasserzufuhr befindet sich ein kleines Überdruckventil, sorgt dafür, dass bei 8 bar Kesseldruck dieser abgebaut wird. Eine Rückschlagkappe verhindert, dass das heiße Wasser in den Tank zurücklaufen kann. Der Kalk in dem Überdruckventil hat dieses zerstört, dadurch kommt zu wenig Wasser in den Boiler, und der Druck wird so schlapp, dass kaum mehr Wasser aus dem Boiler kam .Dieses gesamte Unterteil ist so speziell, dass es nirgendwo zu kaufen ist .Also haben wir ein neues Combiventil für den Hausboiler gekauft + ein paar Absperrhähne . Diese waren nötig, um bei folgenden Reparaturen nicht alles entleeren zu müssen .Alles wieder einbauen und es funktioniert besser wie vorher.
02.05 Heute alles sauber gemacht und wieder eingeräumt .Für 100 Euro kann der Boiler noch Jahre warmes Wasser liefern. Trotzdem Scheissarbeit. Die Peilung des Tanks für die Heizung hat ergeben, dass im April 300 L Diesel verbraucht wurden .Das war der höchste Verbrauch im April seit wir auf dem Boot sind.
03.05 Heute ist Sommerwetter, 22 Grad und Sonne satt, und es wird ein Erholungstag. Nero kann mal wieder baden und bekommt mehr Aufmerksamkeit.
05.05 Heute habe ich das erste Mal wieder eine Runde mit dem Moped gemacht, 38 km bei etwas windigem Wetter. Ich musste noch die Reservedichtung für den Boiler holen.

Wochenbericht von der MY Espana 06.05 – 13.05.2013
Das Wetter ist seit Mittwoch schlecht, Wind zwischen 4-6 Bft mit Windstößen bis 8 Bft. Meistens Schauer und Regen, ab und zu mal die Sonne. Diese wurde durch Nero sehr genutzt. Sein Stammplatz ist das Vordeck mit der Nase im Wind. Die Temperaturen lagen zwischen 15 und 9 Grad am Tag und nachts 9 und 3 Grad. Wir haben die Eisheiligen. Die wichtigsten Ereignisse waren:
06.05 Heute habe ich mich mit Henk (mein alter Chef) getroffen, um nochmal eine Ladung Motoröl zu übernehmen. Ich brauche für unsere Motoren MWM 202 PS 8 Zylinder mit 10,5 l Hubraum 20W20 Öl. Dieses kauft man nicht so an der Tankstelle. Es handelt sich hierbei um Motoren aus der Berufsfahrt die höchstens 2000 Umdrehungen laufen. Der gesamte Rumpf und die Technik kommen von einem Patrouillenboot, das ursprünglich von der Müller Werft in Hameln gebaut wurde. Diese Motoren sind sehr langlebig. Die erste Generalüberholung ist nach 100000 Betriebsstunden fällig. Leider ist der Motorölinhalt 26 l pro Motor. 09.05. Heute sind wir fertig geworden mit der Grundreinigung. Wir können ablegen aber das Wetter soll auch für die nächste Woche noch schlecht sein.

Wochenbericht von der MY Espana 13.05 – 20.05.2013
Das Wetter war auch diese Woche schlecht. Viel Wind, viel Regen und fast keine Sonne, Temperaturen bis 15 Grad. Nachts von 6-10 Grad . Nur der Pfingstsonntag war die Ausnahme mit 20 Grad, Wind 2-3 Bft. Für die nächste Woche soll es wieder kälter werden. Nero hat sich voll auf die Wetterlage eingestellt und liegt jetzt auch bei Regen auf dem Vordeck.
Die wichtigsten Ereignisse waren:
So langsam nehmen wir Abschied von unserem Dorf.
Wenn mal jemand das Wassersportgebiet de Gouden Ham besuchen will, sind hier 3 Jachthäfen zur Auswahl. Die WSV Maasbommel ,Jachthafen Plexat und die Marina Hanzeland. Das ist auch die Reihenfolge der Qualität. Die Marina Hanzeland ist von Jahr zu Jahr schlechter geworden, obwohl das Liegen an der Graskante noch immer schön ist. Hier stehen auch ein paar Plätze mit Strom zur Verfügung. Hier haben wir 5 Jahre gelegen. Man sieht, dass hier die Stege an allen Stellen nur noch geflickt werden. Die Elektrizität ist auch noch aus den 80iger Jahren.

Wochenbericht von der MY Espana 20.05 – 26.05.2013
Diese Woche war das Wetter mit Rekorden gekrönt. Mittwoch hatten wir den kältesten Tag seit Aufzeichnung des Wetters mit 9,8 Grad. Zwei Nächte mit Bodenfrost und insgesamt viel Regen und Wind. Aber ab Montag den 27.05 soll es zwei Tage trocken bleiben, und die Temperaturen sollen bis 18 Grad steigen. Der Wind soll bei 3 Bft liegen. Wir können endlich losschippern. Die wichtigsten Ereignisse waren:
21.06: Heute habe ich auf beiden Maschinen noch das Öl gewechselt. Hier im Hafen kann ich meine 50 l Altöl gut abgeben, und es war doch nichts mehr zu tun.
22.06: Heute waren wir wieder mit Nero beim Tierarzt. Er hat in den letzten acht Wochen wieder 3 kg verloren und wiegt jetzt noch 31 kg. Es wurde eine Blutuntersuchung durchgeführt, die sehr gut ausgefallen ist. Leider verweigert er viel zu oft das Futter. Der Arzt vermutet, dass er eine Gastritis hat. Dafür haben wir eine Tablettenkur erhalten. Hoffen wir, dass es hilft.
Am Montag werden wir nach Mook auslaufen. Den Hafen kennen wir schon. Er liegt am Rande des Naturschutzgebietes Maasduinen. Dieses ist ein einmaliges Gebiet von Flussdünen, die sich über 30 km in der Provinz Limburg erstrecken. Ein gutes Gebiet zum Radeln oder Wandern. Mal sehen, wie das Wetter so weiter geht.



Wochenbericht von der MY Espana 27.05 – 03.06.2013
Diese Woche hat sich das Wetter verbessert. Weniger Regen aber noch viel Wind zwischen 3 bis 6. Temperaturen bis 23 Grad. Nachts zwischen 5-9 Grad. Wenn die Sonne nicht schien, musste die Heizung wieder laufen.
Die wichtigsten Ereignisse waren:
27.05.: Heute beginnt die erste Etappe. Wir legen um 10.45 ab und drehen langsam den Gouden Ham auf, um am Ende über Backbord die Maas aufzufahren. Himmel wolkenlos mit Wind aus NW 3BFT.Da es die erste Fahrt nach dem Winter ist, drehen beide Maschinen mit 1000 Touren. Um 12.20 Uhr laufen wir in die Schleuse Grave bei halber Bewölkung und Wind aus NW 3 BFT. Wir wurden mit der Berufsfahrt talaufwärts geschleust, hinter einem Kahn von 80 m. Der Hub beträgt hier 60 cm. Alle Schleusen sind auf der Maas kostenlos. Wenn man oben angekommen ist, sollte man das Boot gut festmachen. Denn wenn das Binnenschiff beim Ablegen zu viel Gas gibt, dann muss man starke Arme haben. Man sollte auch warten können, bis das Schraubenwasser nicht mehr so stark ist. Dann ist die Ausfahrt aus der Schleuse stressfrei.
In der Einfahrt in den Hafenkanal nach Mook kommt auf meinem Display eine Brücke ins Bild mit einer Durchfahrtshöhe von 5,70 m. Wir sind mit unseren Funkantennen 6,10 m hoch. Also auf Stoppen und rückwärts wieder zurück. Drehen ist nicht möglich, weil es hier zu schmal ist. Dann wieder auf die Maas und in langsamer Fahrt am Kanal vorbei. Jetzt muss Klaudia das Ruder übernehmen. Ich muss aufs Dach, um die Antennen umzulegen. Aber eine Schraube ist nicht zu lösen, nun diese aber schnell absägen. Das dauert 20 Minuten und man ist 1,5 km weiter. Um 15.00 Uhr machen wir am Steg vor dem Hafenmeisterbüro fest. Der Hafen ist von dem Wassersportverein „De Driesen“ und liegt in einer ehemaligen Kiesgrube mitten im Wald. Der Service ist hier optimal. Die Woche Liegen kostet hier 163 Euro inkl. Strom und Wasser.

Wir passieren den Maas – Waalkanal und treffen unsere ehemaligen Nachbarn Jan en Pieta
28.05: Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Maasbommel und hole das Auto mit dem Hänger ab, und bin in 3 Std zurück und 11,80 Euro ärmer.
29.05.: Heute wollten wir in Deutschland einkaufen gehen, aber die Geschäfte sind alle geschlossen, es ist Fronleichnam. Feiertage, die wir in Holland nicht mehr auf der Pfanne haben. Somit sind wir zu unserem Balkanrestaurant in Kranenburg an der Großen Strasse 80 gefahren und haben unsere geliebte gegrillte Balkanleber gegessen. Mit Getränken unter 25,00 Euro. Wer hier in der Nähe ist, sollte hier Essen.
01.06.: Abends stand eine total erschöpfte Taube auf unserem Deck. Sie war beringt und hatte somit eine Telefonnummer. Der informierte Besitzer holte seine Taube gegen 22.00 Uhr ab, sie war ihm abgehauen.


Wochenbericht von der MY Espana 03.06 – 10.06.2013
Diese Woche ist das Wetter stark verbessert. Sommerliche Temperaturen bis 26 Grad und meist trocken. Die Nächte wurden wärmer, so dass man nicht mehr heizen musste. Nur der Wind war mit 3 – 6 BFT nicht ganz ohne. Auch in der Nacht schwächte er teilweise nicht ab. Diese Nächte waren dann auch mit sehr viel Schwall verbunden.

Die wichtigsten Ereignisse waren:
03.06: Heute bin ich mit dem Auto auf der Suche nach Bevorratung und bin in Gemert bei Jan Linders Supermarkt gewesen .Dieser ist empfehlenswert, sehr sauber und preiswert bei guter Qualität. Danach bin ich noch beim Rewe in Kranenburg gewesen. In Deutschland sind die Lebensmittel doch sehr viel billiger. Zum Beispiel für 1 l Coca Cola bezahlt man in Deutschland 0,70 Euro in den Niederlanden 1,10 Euro für das gleiche Produkt.

05.06: Ich habe das Moped aus dem Anhänger geholt und bin eine Runde gefahren, über Mook , Groesbeek, Grafwegen durch den Reichswald, Gemert wieder zum Jachthafen.
06.06: Um noch die letzten Lackreparaturen an der Steuerbordseite zu erledigen, haben wir das Beiboot zu Wasser gelassen. Es ist doch immer eine wackelige Angelegenheit vom Beiboot aus zu arbeiten. Aber das Wetter war gut und ich wollte nicht warten, bis wir mal wieder an der Steuerbordseite festmachen können. Jetzt konnten wir auch schnell die gelben Ränder von der Fahrt auf der Maas säubern. Jetzt glänzt alles wieder durch Klaudias unermüdlichen Einsatz.
07.06: Heute haben wir eine Wanderung mit Nero entlang der Mooker Plas gemacht inkl. Baden. Es ging über die Binnendeiche und Alleen wieder zum Hafen zurück. Wir haben es genossen.

Der Mooker Jachthafen ist sehr empfehlenswert und sehr ruhig. Wir bleiben hier bis zum 26.06. liegen, weil wir für 10 Tage mit dem Auto nach Franken fahren werden und die Hochzeit unserer Grosscousine in Erlangen feiern werden. Das hat zur Folge, dass der nächste Wochenbericht erst in 2 Wochen erscheint.
Beste Grüße von der ESPANA.

Bis zum nächsten Bericht von der Espana,
Gruß, Ernst